Familien-TippsKeine Abziehbarkeit als Sonderausgaben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG

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Keine Abziehbarkeit als Sonderausgaben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG

Der Steuerpflichtige kann 30% des Entgelts, höchstens 5.000 €, das er für ein Kind, für das er Anspruch auf einen Kinderfreibetrag oder auf Kindergeld hat, als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 Satz 1 EStG abziehen. Voraussetzung ist, dass das Kind eine Schule in freier Trägerschaft oder eine überwiegend privat finanzierte Schule besucht. Nicht abziehbar ist das Entgelt

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Kindergeld

Antrag für zurückliegende Zeiträume

Nach dem bis zum 31.12.2017 geltendem Recht konnte Kindergeld rückwirkend für den Zeitraum von vier Jahren ausgezahlt werden. Diese bisherige Regelung war mit einer Missbrauchsgefahr verbunden. Die Vorschrift ist deshalb durch Artikel 7 Nr. 6 Buchstabe c und Nr. 7 des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes vom 23.7.2017 (BGBl I 2017, S. 1682) mit Wirkung vom 1.1.2018 geändert worden. Es wurde in § 66 EStG ein neuer

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Kinderbetreuungskosten eines Minijobbers

Geltendmachung von Kinderbetreuungskosten

betreuungskosten

Die steuerliche Geltendmachung von Kinderbetreuungskosten ist auch bei Beschäftigung eines Minijobbers nur möglich, wenn eine Rechnung ausgestellt wird und die Zahlung unbar erfolgt (BFH-Urteil vom 18.12.2014, Az. III R 63/13). Es ist gesetzlich geregelt, dass eine Rechnung erstellt werden und die Zahlung auf ein Konto des Erbringers der Leistung erfolgen muss. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag kann auch als Rechnung angesehen werden, wenn er

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Haushaltsnahe Dienstleistungen

Ist auch die Betreuung von Haustieren begünstigt?

Bei der Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer auf Antrag um 20%, höchstens um 4.000 € (§ 35a EStG). Die Steuerermäßigung kann nur in Anspruch genommen werden, wenn die Leistungen im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden. Es ist gesetzlich nicht geregelt, welche Dienstleistungen als haushaltsnahe Dienstleistungen einzustufen sind. Nach der Rechtsprechung des BFH müssen die Leistungen eine hinreichende Nähe

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Einzelveranlagung

Änderungen bei der Aufteilung von Frei- und Pauschbeträgen

Für die Jahre ab 2013 haben Ehegatten nur noch die Wahl zwischen Zusammenveranlagung und Einzelveranlagung (§ 26 EStG). Wählt ein Ehegatte die Einzelveranlagung, muss für jeden Ehegatten eine Einzelveranlagung durchgeführt werden, auch wenn sich jeweils eine Steuerschuld von 0 € ergeben sollte (§ 26a EStG). Bei der Einzelveranlagung sind jedem Ehegatten die Einkünfte zuzurechnen, die von ihm bezogen

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Mobiltelefon für Arbeitnehmer

Steuerliche Behandlung der Kosten

Es gibt zwei unterschiedliche Situationen: Der Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber ein Mobiltelefon zur betrieblichen und privaten Nutzung erhalten oder sein eigenes Mobiltelefon für betriebliche Telefonate einsetzen und sich die Kosten, die auf die betriebliche Nutzung entfallen, vom Arbeitgeber erstatten lassen. Mobiltelefon des Arbeitgebers: Der Arbeitgeber erwirbt das Mobiltelefon und schließt den Vertrag mit der Telefongesellschaft

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Gleichgeschlechtliche Lebenspartner

Seit wann ist eine Zusammenveranlagung möglich?

Die Partner einer Lebenspartnerschaft können für Jahre, in denen das Lebenspartnerschaftsgesetz noch nicht in Kraft war, keine Zusammenveranlagung wählen. Das entschied der BFH mit Urteil vom 26.6.2014 (Az. III R 14/05). Dem lag folgender Sachverhalt zugrunde: A lebte seit 1999 mit Einwanderer E in einer Lebensgemeinschaft. Mangels Erteilung einer Arbeitsgenehmigung bezog E kein Einkommen. Am 19.2.1999

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Kindergeld

Wann eigene Einkünfte eines volljährigen Kindes kindergeldschädlich sind

Eltern erhalten für ihr volljähriges Kind, das sich in seiner erstmaligen Berufsausbildung befindet, Kindergeld bzw. die Kinderfreibeträge, weil es seit dem 1.1.2012 nicht mehr darauf ankommt, ob und in welcher Höhe ihr Kind eigene Einkünfte erzielt. Bei einer weiteren Berufsausbildung, z.B. bei einem Zweitstudium, kommt es allerdings darauf an, ob das Kind Erwerbseinkünfte erzielt, die eine

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Kindergeld:

Staatlicher Zuschuss auch für verheiratete Kinder

Der Anspruch auf Kindergeld für ein volljähriges Kind bis zu seinem 25 Lebensjahr entfällt nicht deshalb, weil der Sprössling verheiratet ist. Dies hat der BFH durch Urteil vom 17.10.2013 (Az. III R 22/13) für die ab 2012 geltende Rechtslage entschieden. Anspruch auf Kindergeld besteht nur für ein Kind, das nach § 32 des Einkommensteuergesetzes (EStG) steuerlich zu

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Eingetragene Lebenspartner:

Steuerfreibeträge für Kinder absetzen

Die einkommensteuerrechtlichen Vorschriften zu Ehegatten sind bekanntermaßen seit vorigem Jahr auch auf gleichgeschlechtliche Lebenspartner anzuwenden. Denn das Bundesverfassungsgericht hatte zunächst die Ungleichbehandlung von Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnern zum Ehegattensplitting für unvereinbar mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nach dem Grundgesetz erklärt. ……. Umfang gesamter Artikel: Wörter: 373 Zeichen: 2.600 Die einkommensteuerrechtlichen Vorschriften zu Ehegatten sind bekanntermaßen seit vorigem

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